Schausteller und Veranstaltungsbranche unterstützen

Für die Sitzung des NRW-Landtags in der kommenden Woche hat die SPD-Fraktion einen Antrag zu Überbrückungshilfen für Schausteller, Marktstandbetreiber und die Veranstaltungsbranche eingebracht. Der Antrag steht am 27. August auf der Tagesordnung. Hierzu erklärt der Landtagsabgeordnete Georg Fortmeier:

„Die Corona-Pandemie trifft die Schaustellerbranche besonders hart. Eng verbunden mit Kunsthandwerk und ähnlichen Marktstandbetreibern ist der saisonale Betrieb in diesem Jahr völlig ausgefallen, was für viele Beschäftigte in der Branche zu großen Problemen führt.“

Wirtschaftlich werden deutschlandweit fast fünf Milliarden Euro Bruttoumsatz auf Volksfesten erwirtschaftet, von denen ein Großteil auch auf NRW entfällt. „Volksfeste und Jahrmärkte haben auch in NRW eine große Tradition und gehören zum prägenden Charakter vieler Städte. Wir müssen jetzt helfen, damit das auch so bleibt.“

Mit ähnlichen Problemen habe auch die Veranstaltungsbranche zu kämpfen. Die deutschlandweit rund 1,5 Millionen Beschäftigten stehen vor einer ungewissen Zukunft. Dabei sei der Kulturbetrieb aber auch Businessveranstaltungen betroffen. Deutschland ist Tagungsland Nummer 2 und Messeland Nummer 1. Jährlich fänden hier knapp 180 internationale und nationale Messen mit rund 180.000 Ausstellern und 10 Millionen Besuchern statt. Das trifft auch Deutschland als Wirtschaftsstandort.

Die SPD-Fraktion im Landtag fordert die Landesregierung auf einen Rettungsschirm des Landes in Absprache mit dem Schaustellerverband anzulegen und auch weitere Hilfen für kleine Selbstständige aufzulegen um die pandemiebedingte Notlage zu lindern.

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