Gemeinsamer Einsatz für den Brandschutz im Kreis Gütersloh – Georg Fortmeier im Gespräch mit dem Kreisfeuerwehrverband Gütersloh

Georg Fortmeier, SPD- Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis 94, der die Kommunen des Gütersloher Nordkreises und die Bielefelder Stadtbezirke Dornberg und Jöllenbeck umfasst, besuchte den Kreisfeuerwehrverband Gütersloh in der Kreisfeuerwehrzentrale Gütersloh in St. Vit, um sich vor Ort über die Situation der Feuerwehren im Kreis Gütersloh zu informieren. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper und seine beiden Stellvertreter Uwe Theismann und Udo Huchtmann gaben dabei einen Überblick über die Strukturen sowie das breite Aufgabenspektrum der Feuerwehren im Kreis Gütersloh und über die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben, die in der Kreisleitstelle, der Kreisfeuerwehrzentrale und in der Kreisfeuerwehrschule wahrgenommen werden.
Ausgehend von den zahlreichen Presseberichten im Frühjahr zu Übergriffen gegen Rettungskräfte fragte Georg Fortmeier zunächst, ob es solche Übergriffe gegen Feuerwehrleute im Einsatz auch vor Ort gegeben habe? Dietmar Holtkemper betonte: „Hier vor Ort, im eher ländlichen Raum, gibt es kaum Übergriffe dieser Art, aber die Situation kann in Ballungsräumen und Großstädten natürlich anders sein“.

Die Struktur der Feuerwehr im Kreis beschreibt Holtkemper wie folgt: Die Feuerwehr hat im ganzen Kreis 3.648 Mitglieder, rund Zweidrittel der Mitglieder sind im aktiven Einsatzdienst. Die örtlich organisierten Jugendfeuerwehren zählen rd. 250 Mitglieder, zudem gibt es sieben Musikeinheiten im Kreisverband und natürlich die Ehrenabteilungen der örtlichen Löschzüge. Dem Verband gehören insgesamt 42 Löschzüge, die Berufsfeuerwehr in der Stadt Gütersloh sowie eine ganze Reihe von Werkfeuerwehren an. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Theismann betonte dabei: „Im Vergleich zu anderen Regionen haben wir hier eine relativ große Anzahl von Werk- und Betriebsfeuerwehren, unter Anderen – um einige zu nennen – bei Baxter, Claas, Koyo, Miele, Mohn Media, Storck und Westag & Getalit, die in die gemeinsame Arbeit der öffentlichen Feuerwehr voll integriert sind.“

„Die Arbeit im Kreisfeuerwehrverband Gütersloh wird zu mehr als 95 Prozent ehrenamtlich geleistet“, betonte Holtkemper. Dies gelte auch für zahlreiche Spezialeinheiten wie z. B. die so genannte ABC- Einheit, in der 120 Feuerwehrkräfte zusätzliche Dienste leisten. An der Kreisfeuerwehrschule Gütersloh in St. Vit werden regelmäßige Schulungen für die Leistungsnachweise der Feuerwehrkräfte sowie Spezialausbildungen und Fortbildungen durchgeführt. Jährlich sind dies rd. 3.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie rd. 60 ehrenamtliche Ausbildungskräfte, die diese Schulungen i. d. R. an Wochenenden durchführen.

Bei dem abschließenden Rundgang durch die Gebäude und über das Gelände der Kreisfeuerwehr wurden einige Beispiele des Schulungsbetriebes und der Ausstattung vor Ort gezeigt. Dietmar Holtkemper und seine beiden Stellvertreter U. Huchtmann und U. Theismann, machten dabei deutlich, dass die räumlichen Kapazitätsgrenzen der Kreisfeuerwehrschule erreicht sind. Daher würden derzeit Gespräche mit dem Kreis Gütersloh über die Perspektiven einer Erweiterung am bisherigen Standort, aber auch über die Möglichkeit eines größeren Standorts für ein Bevölkerungsschutzzentrum in zentraler Lage des Kreises geführt.

Abschließend bedankte sich Georg Fortmeier für das intensive Informationsgespräch. „Das war ein sehr interessantes Gespräch mit vielen Sachinformationen über die Feuerwehr im Kreis Gütersloh. In besonderer Weise muss man das große ehrenamtliche Engagement anerkennen, das die gemeinsame Arbeit für den Brandschutz hier vor Ort trägt“.

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