CDU und FDP lehnen Investitionen für Innenstadt ab

CDU und FDP haben im Landtag einen finanziellen Rettungsschirm für die Innenstädte abgelehnt. Nun drohe auch im Kreis Gütersloh die „totale Verödung“ der Stadtzentrums durch die Corona-Krise, warnt Georg Fortmeier. Der SPD-Landtagsabgeordnete befürchtet dadurch einen Rückgang der Lebensqualität und massive Arbeitsplatzverluste. Um das zu verhindern, hätte NRW das von der SPD-Fraktion im Landtag NRW geforderte Eine-Milliarde-Euro Förderprogramm gebraucht. „Die Stadt Gütersloh würde daraus vier Millionen Euro erhalten“, hat Fortmeier ausgerechnet. „Kleinere Städte wie Borgholzhausen oder Halle je eine Millionen.“ Das Geld könne nicht nur für die Innenstadt verwendet werden, sondern auch in die Nebenzentren fließen. Öffentliche Investitionen in die Innenstädte seien besonders wirksam, um zusätzliche private Investitionen auszulösen. Wichtige Maßnahmen seien sowohl die Unterstützung von Unternehmen, um einen Leerstand abzuwenden, als auch der Kauf und Umbau von leerstehenden Gebäuden. Darüber hinaus spricht sich Georg Fortmeier für die Förderung des regionalen Onlinehandels, von Konzepten zur Innenstadtentwicklung, von Interessengemeinschaften und von Marketingmaßnahmen aus. „Den Städten im Kreis Gütersloh muss mit Nachdruck geholfen werden“, betont der Abgeordnete. „Unsere City war schon vor Corona in einer schwierigen Lage, genauso wie die in vielen anderen nordrhein- westfälischen Städten.“ Das Land hätte jetzt die Chance gehabt, ein Innenstadt- Rettungspaket aufzulegen, damit die momentane Krise nicht zum endgültigen Todesstoß wird. Leider hat schwarz-gelb diese Möglichkeit für die Städte NRWs verschenkt indem sie den Antrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW abgelehnt haben. „Damit setzen CDU und FDP das Überleben der Innenstädte in NRW aufs Spiel“, so Georg Fortmeier

You may also like

Leave a comment