Als Abgeordneter betreibe ich zwei Wahlkreisbüros, je eins ein Bielefeld und eins in Gütersloh, weil mein Wahlkreis in etwa je zur Hälfte auf dem Gebiet des Kreises Gütersloh und der Stadt Bielefeld liegt. Dort fallen Miet- und Nebenkosten, Kosten für Telekommunikation, Versicherungen, etc. an. Anders als bei Bundestagsabgeordneten gibt es hierfür keine Bürokostenpauschale oder eine anders lautende Erstattung seitens des Landes. Die monatlichen Kosten, sowie die Kosten der Büroausstattung und der anfallende Materialaufwand werden von mir aus meiner Vergütung als Landtagsabgeordneter bestritten. Diese alle sind jedoch auf dem normalen Wege steuerlich als Geschäftsausgaben geltend zu machen.
Als Abgeordneter der sozialdemokratischen Partei ist man selbstverständlich auch verpflichtet die entsprechenden Sonderabgaben an die Partei laut Parteistatuten zu entrichten. Es sind dies nach § 2 der Finanzordnung des SPD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen 30% der Bruttobezüge.
Für meine Mitarbeiter in den Wahlkreisbüros und im Landtagsbüro stehen monatlich maximal ab dem 1. März 2016 4330,00 € (brutto)  als Aufwendungsersatz zur Verfügung. Die Abwicklung der Beschäftigungsverhältnisse und der Zahlungen geschieht durch die Landtagsverwaltung. Ich verwende den kompletten Betrag für die Beschäftigung von 4 Mitarbeitern.
Als Landtagsabgeordneter wird mir durch die Landtagsverwaltung eine Netzkarte der Deutschen Bahn zur Verfügung gestellt, mit der ich kostenlos durch ganz NRW fahren, sowie Fahrten von und nach Berlin unternehmen kann. Die Fahrtkosten z.B. mit der Rheinbahn in Düsseldorf vom Hbf zum Landtag muss ich selbst übernehmen. Gleiches gilt für alle sonstigen Reisekosten mit dem Auto, Taxi oder per Flug, sowie den Fahrten z.B. zu den Wahlkreisbüros oder anderen Terminen vor Ort. Auch hier ist es jedoch möglich, die entstandenen Kosten steuerlich geltend zu machen.