Pressespiegel:
2012 steht viel Arbeit an
Westfalen-Blatt, 11.01.2012Die medizinische Fakultät sei nach wie vor ein wichtiges Thema, sagte der Dornberger Georg Fortmeier. In seiner Funktion als Landtagsabgeordneter berichtete er im Bürgerzentrum Amt Dornberg vor gut 60 Anwesenden über die universitäre Ausbildung, die zusammen mit der Uni Bochum angestrebt werde. »Anfang Februar ist im Landtag eine Anhörung geplant, bei den folgenden Haushaltsberatungen wollen wir das Geld für eine Kooperationslösung von Bochum und Bielefeld auf den Weg bringen«.
Nach Fortmeiers Angaben kostet diese Konstellation 20 Millionen Euro statt 130 Millionen, die bei einem Bielefelder Alleingang angefallen wären. Wichtig sei, »den Fuß in der Tür zu haben«. In Bochum würden Mediziner die Theorie und in Bielefeld in einem der Krankenhäuser das praktische Arbeiten lernen. Die Bezirksvertreter Gerd Gieselmann und Inge Selle gaben stellvertretend für den verhinderten Vorsitzenden Hans-Georg Carstens den anwesenden Parteimitgliedern, aber auch den Spitzen von Vereinen und Verbänden einen Ausblick auf weitere örtliche Themen, die von Belang sind. Nach der vorgenommenen Bestandsanalyse der Sportplätze stehe nun eine kritische Bewertung über deren weitere Nutzung bevor.
Klar sei, dass sowohl der Ascheplatz in Hoberge-Uerentrup als auch derjenige in Babenhausen nicht geschlossen werden dürften. Hoberge könne vielleicht unter einer anderen Trägerschaft betrieben werden. Im Juni werden Einzelheiten erwartet.
Die lang ersehnte Fahrbahnsanierung der Schröttinghauser Straße stehe in diesem Jahr auf dem Vorhabenplan, erklärte Selle weiter. Die Sozialdemokraten seien außerdem fest entschlossen, den drei Kilometer langen Bürgerradweg von Schröttinghausen bis Häger fertigzustellen. Zwei Drittel der Strecke befinden sich auf Bielefelder Gebiet. Zusammen mit der Kommune Werther werde der Radweg realistisch.
Artikel vom 10.01.2012




