Rege vom 27.04.2010
Mobilisierung zum Endspurt im Wahlkampf
Vielen Dank Franz Müntefering für Deine Ausführungen zu den Schwerpunkten des Landtagswahlkampfes. Die Wichtigkeit dieser bevorstehenden Wahl und deren Auswirkungen auf die bundespolitischen Weichenstellungen und für die Zukunft unseres Landes hast Du in besonderer Weise herausgestellt.Ich bin jetzt 6 Monate im Wahlkreis unterwegs und habe viele neue und interessante Menschen kennengelernt. Ich habe viele interessante Dinge aus diesem Wahlkreis erfahren und Attraktionen erleben können. Von Versmold über Borgholzhausen, Halle und Steinhagen bis nach Werther und dazu Dornberg und Jöllenbeck.
Für alle gilt: es sind liebenswerte Städte und Gemeinden mit vielen tollen Angeboten für alle Einwohnerinnen und Einwohner.
Man kann hier gut leben und ich bin stolz, diesen Wahlkreis demnächst im Düsseldorfer Landtag vertreten zu dürfen.
Ich habe von den vielen Gesprächen mit den Menschen vor allem eines immer und immer wieder gehört und dabei ist eine Grundüberzeugung deutlich geworden: Die Menschen sind für Gerechtigkeit und gleiche Chancen!
Diese Grundhaltung der Menschen hier im Wahlkreis zieht sich wie ein roter Faden durch den Wahlkreis. Ich glaube, diese Übereinstimmung ist auch ein Grund dafür, dass die SPD bei der Kommunalwahl im letzten Jahr in den Städten des Wahlkreises so stark geworden ist und bei den Bürgermeisterwahlen unsere Kandidatinnen und Kandidaten gewonnen haben.
Ich will die Gründe nochmal benennen:
1.Die Grundhaltung der Menschen hier deckt sich mit unseren sozialdemokratischen Grundwerten Solidarität und Gerechtigkeit.
2.Wir haben die besseren Kandidatinnen und Kandidaten als die Anderen.
3.Die Menschen wissen, die Sozis kümmern sich um ihre Anliegen – wir sind es, die das Ohr in der Bevölkerung haben. Darum wissen die Sozis auch, was die Menschen umtreibt.
Und diesen Kontakt haben wir Sozialdemokraten permanent und nicht nur 4 Wochen vor den Wahlen. In den letzten 4 Wochen mit Geldgeschenken der Landesregierung oder Versprechungen rüber zu kommen ist eben unglaubwürdig, das haben die Menschen satt – vor allem aber auch, wenn der Wahlkampf dann nur aus Panikmache (Schulschließungen) und Gespensterdebatten (Kommunalfinanzen) besteht.
Die Menschen hier im Wahlkreis und im Lande NRW haben „Schwarz-Gelb“ satt:
Sie wollen kein ungerechtes Bildungssystem, wo der soziale Status der Familie entscheidet, ob das Kind Abitur macht oder nicht.
Sie wollen kein ungerechtes Bildungssystem, wo nur diejenigen studieren können, die die Studiengebühren über Papas Geldbörse finanzieren.
Sie wollen keine Landesregierung, die nichts unternimmt, damit wieder faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt herrschen.
Sie wollen keine Landesregierung, die beim Personalvertretungsrecht, bei der Mitbestimmung und beim Kündigungsschutz nur für Abbau steht.
Sie wollen keine Landesregierung mehr, die die eigenen Probleme auf die Städte und Gemeinden abwälzt.
Das alles und noch vieles mehr wollen die Menschen nicht mehr. Und vor allem wollen sie keine schwarz-gelbe Steuerversprechungen zu Lasten der Kommunen mehr, mit der Folge, dass die Kommunen ihre Leistungen für die Menschen reduzieren oder verteuern müssen.
Daher wird es kommen wie es kommen muss: Die Menschen im Lande werden am 9. Mai Schwarz-Gelb abwählen.
Bis heute ist es uns gelungen, im Lande durch Hannelore Kraft und hier im Wahlkreis durch die SPD-Ortsvereine mit ihren Mitgliedern, durch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und durch meine Gespräche, die Menschen von unseren Konzepten zu überzeugen.
Wir gehen jetzt in den Endspurt:
Gute Stimmungen –
die wir bei den Aktionen auf den Märkten und in den Straßen, bei Veranstaltungen und allen möglichen Treffen mit den Menschen spüren und zurückgemeldet bekommen.
Gute Stimmungen und erst recht nicht irgendwelche Umfragewerte, sie alle sind noch keine Stimme auf dem Wahlzettel!
Wir dürfen jetzt nicht nachlassen liebe Genossinnen und Genossen. Wir müssen zulegen und das werden wir auch mit vielen weiteren Aktionen in den kommenden Tagen.
Die Anderen sind nervös und angeschlagen.
Jetzt gilt es bis zum Abend des 9. Mai auch die restlichen Menschen noch zu überzeugen, mir und der SPD die Stimme zu geben.
Wir werben um die Erststimme für meine Kandidatur. Damit unsere Region, unser Wahlkreis, endlich wieder einen richtigen Landtagsabgeordneten stellen kann. Das wird einer sein, der nicht aus Karrieregründen das Wählervotum wegwirft. Das wird einer sein, der in der Kommunalpolitik fest verankert ist und der die Interessen der Menschen dieses Wahlkreises vertritt.
Lasst uns alle Genossinnen und Genossen mobilisieren, lasst uns unsere Netzwerke nutzen, damit aus den Stimmungen die Stimmen für den Gewinn des Direktmandates werden.
Ich werde jetzt noch einen Gang zulegen und ich brauche dabei weiterhin Eure Unterstützung.
Lasst uns aber auch Alle und Alles mobilisieren, damit wir auch die Zweitstimme, die SPD-Stimme bekommen und damit Hannelore Kraft unser Land in eine positive Zukunft führen kann:
für gute Bildung und gleichen Chancen für alle;
in finanzieller Verantwortung für soziale und gerechte Politik und für eine Zukunft ohne Atomstrom mit ökologischer Verantwortung.
Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und dann können wir am Wahlabend hier in Halle in der Gaststätte Haller Wilhelm unseren Erfolg so richtig feiern!
Bevor wir jetzt noch die Gelegenheiten nutzen für viele Gespräche miteinander will ich Franz Müntefering noch ein kleines Präsent übergeben.
Die Vorzüge dieses Wahlkreises sind nicht nur exzellente Gewerbe-, Handwerks- und Industrieunternehmungen, die Spitzenprodukte auf Weltklasseniveau erzeugen, sondern auch Produkte für unser alltägliches Wohl, Produkte, um die mich manch andere Kandidaten beneiden.