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  • 08. Oktober 2010

„Macher von morgen“ besuchen Landtag Jugendliche auf Einladung von Georg Fortmeier


Georg Fortmeier (vorne) und der Juso-Kreisvorsitzende Dennis Selent (ganz links) mit den Gütersloher „Machern von morgen“
„Einen Einblick in die Abläufe der Politik zu bekommen.“ So lautet das zentrale Ziel des Bildungsprogramms der Jusos im Kreis Gütersloh „Macher von morgen“. Nun war es so weit. Als Auftakt fuhren Gütersloher Schülerinnen und Schüler, die sich um Plätze in dem Programm beworben hatten, nach Düsseldorf und besuchten auf Einladung des SPD-Abgeordneten Georg Fortmeier den nordrhein-westfälischen Landtag.
Neben einer Einführung in die parlamentarische Arbeit stand auch eine Fragestunde des Abgeordneten auf dem Programm. Hier interessierte zunächst die konkrete Arbeit im Landtag. Wie ist das mit den Ausschüssen? Wie sieht eine Woche als Abgeordneter aus? Aber auch das Privatleben wurde hinterfragt: „Kann man neben dieser zeitintensiven Arbeit überhaupt noch private Hobbys haben?“ fragte Niklas Reimer, einer der „Macher von morgen“. „Mein Garten ist ein Hobby, das ich mir gerne leisten möchte, das aber meistens leider zu kurz kommt. Manchmal ist etwas Zeit an den Wochenenden, aber viel ist es nicht“, gestand Fortmeier ein. „Aber auch von Düsseldorf habe ich noch nicht sehr viel gesehen. Ich kenne die Straßenbahnstrecke vom Hauptbahnhof zum Landtag. Aber in der Altstadt war ich zum Beispiel noch nie.“ Dies ist aber auch in einer Besonderheit meinerseits begründet: „Da bei mir auch die Ratsarbeit in Bielefeld noch dazukommt, liegt mein Schwerpunkt in der Arbeit im Wahlkreis. Dort will ich Ansprechpartner für die Probleme der Menschen sein. Hier etwas bewegen und verändern zu können, ist sehr spannend und die Arbeit macht mir viel Spaß.“
„Die Aktion ‚Macher von morgen‘ kommt bisher sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den beteiligten Politikern gut an. Das direkte Erleben der Politik, sei es im Landtag, aber auch im weiteren Verlauf im Stadtrat, in Vorständen, auf Parteitagen und im Bundestag, hilft ungemein, zu verstehen, wie Politik, aber noch viel wichtiger, wie Demokratie funktioniert“, freut sich Dennis Selent, Vorsitzender der Jusos im Kreis Gütersloh über die positive Resonanz auf die „Macher von morgen“.