Triumph für Georg Fortmeier

Altkreis Halle (WB). Im Bistro »Haller Willem« ist am Sonntagabend wieder mal die Post abgegangen. Ausgelassen feiert die SPD aus dem ganzen Altkreis den triumphalen Erfolg von Georg Fortmeier. Rund zehn Prozentpunkte Vorsprung vor Hendrik Schaefer (CDU). Das ist in der Tat ein »Wort zum Sonntag«.
Sieht so ein Verlierer aus? Hendrik Schaefer hat einen fleißigen Wahlkampf gemacht, unterstützt von Ehefrau Susanne.
Bielefelds SPD im Siegesrausch

Bielefeld (WB). Die SPD ist klarer Sieger der Landtagswahl in Bielefeld. Sie holte alle drei Wahlkreise und verbesserte ihr Zweitstimmenergebnis um 3,4 Prozentpunkte auf 38,8 Prozent.
Wahl ohne Wechselstimmung

Es war schon nach 21 Uhr, als Hendrik Schaefer seinem überlegenen Kontrahenten Georg Fortmeier zur Wiederwahl in den Düsseldorfer Landtag gratulierte.
Und da war zwar schon lange jede Stimme ausgezählt, doch die Ergebnisse nur zu geringen Teilen in der Wahlkampfzentrale im Gütersloher Kreishaus eingetroffen.
Roter Siegeszug in Ostwestfalen-Lippe
Neue Westfälische, 14.05.2012Bereits nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnung um 18 Uhr brach in der Zentrale der OWL-SPD in Bielefeld die totale Euphorie aus. Die beiden Landtagsabgeordneten Günter Garbrecht und Georg Fortmeier schlossen ihre Kollegin Regina Kopp-Herr in die Arme. Das Trio genoss den langen Beifall der Genossen. „Eines Tages werden wir auch noch das Hochstift knacken“, sagte Garbrecht.
Rot-grüner Jubel im Rathaus
Neue Westfälische, 14.05.2012Bielefeld. Vier strahlende Gewinner, zwei bitter geschlagene Verlierer. Das Bielefelder Wahlergebnis spiegelt den Wahlausgang im Land. Dabei liegt die SPD noch ein wenig besser als in NRW insgesamt. Erneut werden die SPD-Kandidaten Regina Kopp-Herr, Günter Garbrecht und Georg Fortmeier Bielefeld im Land vertreten. Auch Matthi Bolte von den Grünen, der erneut eines der besten Ergebnisse seiner Partei in NRW verbuchte, kehrt über die Liste zurück in den Landtag. Erst am späten Abend wurde für Ralf Nettelstroth klar, dass er es trotz des schwachen Ergebnisses der Christdemokraten geschafft hat: Er erhält über die Reserveliste ein Mandat in Düsseldorf.
Kraftakt versetzt SPD in Siegestaumel
Neue Westfälische, 14.05.2012Bielefeld. „So sehen Sieger aus“, der knappe Kommentar von Günter Garbrecht, als er mit dem SPD-Tross gegen 18.30 Uhr das Rathaus erreicht hat. „Röttgen ist für das Ergebnis der CDU verantwortlich, wir für das der SPD“, sein Gruß an die Partei-Genossen. Die Sozialdemokraten im Freudentaumel: Alle drei Bielefelder SPD-Kandidaten haben ihre Wahlkreise geholt. Dementsprechend ausgelassen feierten Garbrecht, Regina Kopp-Herr und Georg Fortmeier auch am Wahlabend.
Die SPD hat den Nachwuchs im Blick

Bielefeld (MiS). Immer wieder ist die SPD im zu Ende gehenden Wahlkampf attackiert worden, nicht genug für den Kita-Ausbau getan zu haben. »Stimmt nicht«, sagte gestern Jugendministerin Ute Schäfer beim Wahlkampfabschlussgespräch der Bielefelder SPD-Landtagskandidaten. »875 Millionen Euro stellen wir den Jugendämtern für den Ausbau von U3-Plätzen zur Verfügung«, betonte die Ministerin. Und in der Pipeline sei eine Neuregelung für Betriebskostenzuschüsse. »Da nehmen wir 1,4 Milliarden Euro in die Hand.« Umsatzsteueranteile vom Bund zwar. »Aber auch 300 Millionen eigene Mittel.«
Dass sich auch vor Ort etwas getan habe, unterstrich Regina Kopp-Herr, Kandidatin im Wahlkreis 93. Die Versorgungsquote mit Plätzen für Kinder unter drei Jahren liegt bereits bei 35 Prozent. 43 Prozent würden angepeilt.
Acht neue Kitas wolle die Stadt bauen. Vor diesem Hintergrund kann ihr Kandidaten-Kollege Günter Garbrecht (Wahlkreis 92) nicht verstehen, »dass bei der Standortsuche manchen Bürger Garagen wichtiger sind als neue Kita-Plätze.« So etwas sei mit der SPD nicht zu machen.
Georg Fortmeier (Wahlkreis 94) berichtete von vielen Besuchern an an den Wahlkampfständen, die sich vehement gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen hätten: »Darunter waren vor allem auch viele ältere Frauen.«
Als Ort für ihr Abschlussgespräch hatten sich die Sozialdemokraten die Falken-Kita an der Gustav-Adolf-Straße ausgesucht. 38 Kinder besuchen die Einrichtung. Aufgenommen werden sie dort ab einem Alter von vier Monaten.
Charme-Offensive vor Ort

Bielefeld. Endspurt bei der SPD: Bis zum Schluss wollen die drei Bielefelder Landtagskandidaten Regina Kopp-Herr, Günter Garbrecht und Georg Fortmeier auf Stimmenfang gehen. Prominente Unterstützung hat das Trio gestern Mittag von NRW-Familienministerin Ute Schäfer bekommen: Gemeinsam schauten sie sich die Kita der Falken an der Gustav-Adolf-Straße an. „Der Ort passt zum Programm“, ihr Kommentar. Sie kämpft für den Kita-Ausbau. „Die Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden.“
Fortmeier verteilt »kleine Wahlhilfen«

B i e l e f e l d (WB). Die Käsehändlerin nimmt die
rote Rose zwar an, sagt dabei aber: »Ob ich Sie
wähle, weiß ich aber noch nicht. Wen soll man denn
heutzutage überhaupt noch wählen?« Georg Fortmeier,
der im Wahlkreis 94 kandidiert, wieder für die SPD in den Landtag einziehen möchte, schiebt der Frau noch einen Prospekt mit seinem Foto auf dem Titel zu: »Kleine Wahlhilfe.«
AWO macht den ersten Stich

Versmold (WB). »Bis jetzt wurde abgerissen. Ab jetzt wird aufgebaut.« Jürgen Jentsch, Vorsitzender des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt, hat gestern Morgen das Startsignal gegeben. Der AWO-Bezirksverband wird in den nächsten zwei Jahren ein Zentrum mit vier Häusern für Kinder, Jugendliche und Familien auf dem Gelände des zu großen Teilen abgerissenen Krankenhauses errichten.
Lehre und Forschung unter einen Hut bringen

Rot-Grün tut was für die Kommunen
Bis 2010 wurden zu Unrecht von der schwarz-gelben Vorgängerregierung einbehaltenen Beiträge der Kommunen zur Sanierung des Landeshaushalts und Anteile an der Grunderwerbsteuer einbehalten. Im Nachtragshaushalt 2010 hat die rot-grüne Landesregierung diese Mittel endlich wieder den Kommunen zur Verfügung gestellt. Dies hatte Anpassungen im Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2010 zur Folge. Auch im Jahr 2011 wurden deutliche Veränderungen am GFG vorgenommen.SGK NRW : „CDU und FDP erleiden Schiffbruch vor dem Verfassungsgericht“

Parteichef mit Comedytalent

Versmold. Sein Bier hat er an diesem Abend wohl nicht mehr bekommen. Hemdsärmelig hatte Sigmar Gabriel seine gut 25-minütige Rede mit den Worten »... und jetzt will ich auch ’n Bier« beendet.
Doch als der SPD-Chef die Bühne verlässt, warten vorm Rednerpult schon Menschen, die ihm persönlich ihr Herz ausschütten möchten. Und wie es sich für einen Politiker in Wahlkampfzeiten gehört, bleibt Gabriel stehen und diskutiert ein wenig, bevor er durch die Menge gelotst wird.
Besuch vom Boss der Genossen

Versmold (WB). »Politiker sollten nur das versprechen, was sie auch wirklich halten können.« Sigmar Gabriel, SPD-Bundesvorsitzender, der am Freitagnachmittag in Versmold auf seiner Wahlkampftour zur NRW-Landtagswahl in Versmold Station macht, muss sich selbst schnell untreu werden. Auf das versprochene Bier am Getränkestand verzichtet er aus Termingründen schweren Herzens.
Prominente Wahlhilfe für Georg Fortmeier

¥ Jöllenbeck/Dornberg/Versmold. Rund 700 Versmolder sind am Freitagabend auf ihren Marktplatz gekommen, um SPD-Chef Sigmar Gabriel zu sehen – und vielleicht auch, um den SPD-Landtagskandidaten ihres Wahlkreises kennenzulernen. Georg Fortmeier ist vor Gabriel dran und gibt zu, dass es auch für ihn etwas Besonderes sei, zum ersten Mal vor einem bedeutenden Parteivorsitzenden zu sprechen. Sigmar Gabriel weiß sofort, wie er die Zuhörer für sich gewinnt: „Ihr seid doch so ‘ne Fleischstadt hier – ich bin der letzte lebende Werbeträger für die Veredelungsindustrie“, sagt er in Anspielung auf seinen Körperumfang. Dann wird’s politisch. Wichtigste Botschaften in Gabriels Rede: Die geplanten Steuererhöhungen müssen kommen, Leistung muss sich lohnen und – Deutschland braucht einen flächendeckenden Mindestlohn.
Verkehrsminister fliegt auf Sandvik

Werther (WB). Auch ein Verkehrsminister steht mal im Stau. Und so kam Harry Kurt Voigtsberger gestern zu seinem Besuch bei Sandvik P & P eine halbe Stunde später. Er nahm sich dennoch Zeit, sich mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Georg Fortmeier umfassend über den Wertheraner Standort des schwedischen Konzerns zu informieren.
Gegen Leiharbeit, für Mindestlohn

Versmold (maja). »Gute Arbeit für Europa – gerechte Löhne, soziale Sicherheit«, das stand am 1. Mai auf den zahlreichen roten Bannern, die rund um das Kurt-Nagel-Parkstadion prangten. Und das waren auch die zentralen Themen der Maikundgebung, zu der die Gewerkschaft Nahrung- Genuss-Gaststätten seit vielen Jahrzehnten traditionell einlädt. Ebenso der Tradition folgend trugen die Betriebsmannschaften von Fleischwarenhersteller Stockmeyer, Reinert, Nölke und Wiltmann ein Fußballturnier um den NGG Wanderpokal aus. Titelverteidiger Stockmeyer holte sich erneut den begehrten Pott.
„Ein Rohr muss nicht rund sein“

Werther. Als Musterbetrieb präsentierte sich die Firma Sandvik P&P am Mittwoch morgen Harry Voigtsberger. Begleitet vom SPD-Landtagskandidaten Georg Fortmeier, von Bürgermeisterin Marion Weike und SPD-Kommunalpolitikern stattete der NRW Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr dem Hersteller von Spezialrohren einen einstündigen Besuch ab. „Nichts ist wichtiger für das Unternehmen als die Mitarbeiter“, betonte Geschäftsführer Christofer Hedvall.
„Wenn die Tarifabschlüsse hier verhandelt würden, dann würde das eine halbe Stunde dauern“, erklärte der Betriebsratsvorsitzende Kai Schlömann.
Windhager neuer Chef der SPD Dornberg

Dornberg. Der neue Vorsitzende der SPD Dornberg ist Ulrich Windhager. Er wurde in einer Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit gewählt und übernimmt damit das Amt des im Januar verstorbenen Vorsitzenden Hans-Georg Carstens.
Minister besucht MoBiel

Dass die Politiker das Stadtbahnkonzept „MoBiel 2030“ beschlossen haben, wertete MoBiel-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann als „wichtigen Tag“. Passend dazu besuchte gestern Landesverkehrsminister Harry Voigtsberger mit den drei Bielefelder SPD-Landtagskandidaten Georg Fortmeier, Günter Garbrecht und Regina Kopp-Herr die Verkehrsbetriebe in Sieker. Brinkmann warb darum, dass Bund und Land die großen Projekte Stadtbahn bis Heepen und Sennestadt, für die Bielefeld Zuschüsse beantragt hat, unterstützt. Ehrgeiziges Ziel ist es, die beiden, je gut 70 Millionen Euro teuren Vorhaben bis 2020 zu realisieren. Voigtsberger zeigte sich beeindruckt und sagte: „Der Ausbau des Stadtbahnnetzes ist ein landesweiter Trend. Der Ausbau ist für eine Stadt wie Bielefeld von großer Bedeutung als Wirtschaftsstandort, aber auch als Beitrag für den Klimaschutz.
Ein Bild für das Landtagsbüro

Georg Fortmeier ist unter die Kunstkäufer gegangen. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete hat dem Steinhagener Grafiker Wolfgang Milting ein Bild abgekauft. Dieses zeigt Fortmeier in drei Posen und reduziert auf das grafisch Wesentliche: Kopf, Krawatte, Hände. »Aber nicht verbogen, denn ich will mich nicht verbiegen lassen«, sagte er bei der Übergabe der gerahmten Fotomontage. Der Platz für das Bild steht fest: in Fortmeiers Büro im Landtag.
Mindestlohn gefordert

Versmold (GG/hn). Der Wahlkampf hat den SPD-Landtagsabgeordneten Georg Fortmeier am Samstag erneut zur Leiharbeiter-Sprechstunde bei der AWO Versmold geführt. Dabei hörte der Landtagskandidat den erschienenen fünf Arbeitnehmern genau zu.
Gartnischer Kraftakt erfreut Gäste

Halle (WB). Das Aprilwetter hat am Wochenende so manchen zu einem Kraftausdruck genötigt. Allen Schauern zum Trotz hat die Gewerbeschau Gartnisch dennoch viele Besucher angezogen - erst recht am Sonntag. Im Rahmen des NRW-Wahlkampfes war nachmittags auch Landesmutter Hannelore Kraft zu Gast.

























